Bachelor-Studiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie

 

Der Bachelor-Studiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie ist ein grundständiger wissenschaftlicher Studiengang, der zu einem ersten, voll berufsqualifizierenden akademischen Abschluss führt. Er ist Bestandteil eines konsekutiven Studienganges, der sich aus dem dreijährigen Bachelor-Studiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie und einem zweijährigen Master-Aufbaustudiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie zusammensetzt. mehr...

 

Ziele

Ziel der Ausbildung in dem Bachelor-Studiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie ist es, den Studierenden bzw. die Studierende mit den wichtigsten Teilgebieten der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie vertraut zu machen, die Methoden archäologischen Arbeitens zu vermitteln sowie einen fundierten Überblick über die Kulturen des vor- und frühgeschichtlichen Europa zu geben. mehr...

 

Aufbau des Studienganges

Das Studium des Bachelor-Studienganges Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie kann im Wintersemester und Sommersemester aufgenommen werden und umfasst eine Regelstudienzeit von sechs Semestern. Zum Studium kann zugelassen werden, wer ein Zeugnis, das gemäß Art. 43 BayHSchG zum Studium an einer Universität in Bayern berechtigt, vorweisen kann. ...  Fachspezifische Bestimmungen für das Hauptfach (120 ECTS und 85 ECTS) und das Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie (60 ECTS). 

Das Bachelor-Studium ist modular aufgebaut und bietet für alle Studierenden Module an, die am learning outcome orientiert sind. Dieses Konzept garantiert die Vermittlung eines fundierten Basiswissens im Bereich der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie für alle Studierenden und gewährleistet ein zügiges Studium in der Regelstudienzeit. Für jedes Modul werden bei erfolgreicher Teilnahme (Studien- bzw. Prüfungsvorleistungen in den einzelnen Lehrveranstaltungen und die darauf basierende oder aus den Teilleistungen zusammengesetzte Modulprüfung) die im Modulhandbuch und in den Fachspezifischen Bestimmungen vorgesehenen Leistungspunkte (ECTS-Punkte) vergeben. Die Studien- bzw. Prüfungsvorleistungen und Prüfungen werden studienbegleitend und innerhalb der Module absolviert. Die Bewertung der Leistungen erfolgt anhand der numerischen Notenvergabe (deutsches Notensystem mit Noten von 1 bis 5). Der Bachelor-Studiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B. A.) wird als grundlagenorientierter Studiengang im Rahmen eines konsekutiven Bachelor- und Master-Studienganges der Philosophischen Fakultät I der Julius-Maximilians-Universität Würzburg als Hauptfach mit 120 ECTS-Punkten, als Hauptfach mit 85 ECTS-Punkten sowie als Nebenfach mit 60 ECTS-Punkten angeboten.

Das Hauptfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie mit dem Erwerb von 120 ECTS-Punkten kann mit allen Fächern kombiniert werden, die als Nebenfächer mit 60 ECTS-Punkten konzipiert sind und keinen Einschränkungen in ihrer Kombinierbarkeit unterliegen (Abschluss B1 Bachelor [Zwei-Fach-Bachelor]). Ausgeschlossen ist aufgrund der Überschneidungen bei den Pflichtangeboten die Kombination mit dem Bachelor-Nebenfach Alte Welt (60 ECTS).

Das Hauptfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie mit dem Erwerb von 85 ECTS-Punkten kann mit allen Fächern kombiniert werden, die als Hauptfächer mit 85 ECTS-Punkten konzipiert sind und keinen Einschränkungen in ihrer Kombinierbarkeit unterliegen (Abschluss B2 Bachelor [Zwei-Hauptfach-Bachelor]). 

Das Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie mit dem Erwerb von 60 ECTS-Punkten kann mit allen Fächern kombiniert werden, die als Hauptfächer mit 120 ECTS-Punkten konzipiert sind und keinen Einschränkungen in ihrer Kombinierbarkeit unterliegen. Im Fall der Kombination mit dem Bachelor-Hauptfach Alte Welt (120 ECTS) ist aufgrund der Überschneidungen bei den Pflichtangeboten folgende Sonderregelung zu beachten: Die Module 04-VFG-EF1 und -EF2 mit insgesamt 10 ECTS-Punkten werden bereits im Pflichtangebot des Hauptfachs Alte Welt (120 ECTS) absolviert. In dem Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie (60 ECTS) müssen daher die Module 04-VFG-EF1 und -EF2 aus dem Pflichtangebot dadurch ersetzt werden, dass die 10 ECTS-Punkte wahlweise in den Modulen 04-VFG-EuR1, -AQ1, -FuF oder -NuE erworben werden.

Im Übrigen haben Studierende des Bachelor-Hauptfachs Alte Welt (120 ECTS) die Möglichkeit, im Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlbereich (fachspezifische Schlüsselqualifikationen) dieses Hauptfachs mindestens 45 ECTS-Punkte in Vor- und Frühgeschichtlicher Archäologie zu erwerben und damit die Zugangsvoraussetzungen für den Master-Studiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie zu erfüllen.

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Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlangebote

Die Zuordnung der einzelnen Module zu den Bereichen Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlangebote (fachspezifische oder allgemeine Schlüsselqualifikationen) verteilt sich im Bachelor-Studiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie als Fach der Zwei-Fach-Ausprägung mit 120-60 ECTS-Punkten wie folgt (vgl. die Grafik und die Studienfachbeschreibung):

  • 75 ECTS-Punkte aus Pflichtangeboten,
  • 15 ECTS-Punkte aus Wahlpflichtangeboten,
  • 20 ECTS-Punkte aus Wahlangeboten (Schlüsselqualifikationen),
  • sowie 10 ECTS-Punkte aus der Bachelor-Thesis.

 

Hauptfach-Nebenfach-Kombination mit 120-60 ECTS-Punkten:

 

Die Zuordnung der einzelnen Module zu den Bereichen Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlangebote (fachspezifische oder allgemeine Schlüsselqualifikationen) verteilt sich im Bachelor-Studiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie als Fach der Zwei-Hauptfach-Ausprägung mit 85-85-10 ECTS-Punkten wie folgt (vgl. die Grafik und die Studienfachbeschreibung; neu: die Wahlpflichtangebote für den BA 85 umfassen demnächst den gleichen Angebotskatalog wie für den BA 120, vgl. die Studienfachbeschreibung für den BA 120):

  • 60 ECTS-Punkte aus Pflichtangeboten,
  • 15 ECTS-Punkte aus Wahlpflichtangeboten,
  • sowie 10 ECTS-Punkte aus Wahlangeboten (Schlüsselqualifikationen),
  • zuzüglich ggf. 10 ECTS-Punkten aus der Bachelor-Thesis, wenn diese im Fach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie erstellt wird.

 

Zwei-Hauptfach-Kombination (gleichgewichtig) mit 85-85 ECTS-Punkten zuzüglich Abschlussarbeit mit 10 ECTS-Punkten:

 

 

Das Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie mit dem Erwerb von 60 ECTS-Punkten kann grundsätzlich mit allen Hauptfächern im Umfang von 120 ECTS-Punkten kombiniert werden (zu der Sonderregelung für die Kombination mit dem Hauptfach Alte Welt s. o. unter Aufbau des Studiengangs). Im Bachelor-Studiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie als Nebenfach mit 60 ECTS-Punkten verteilt sich die Zuordnung der Module wie folgt (vgl. die Grafik und die Studienfachbeschreibung):

  • 55 ECTS-Punkte aus Pflichtangeboten,
  • sowie 5 ECTS-Punkte aus Wahlpflichtangeboten.

 

Hauptfach-Nebenfach-Kombination mit 120-60 ECTS-Punkten:

 

 

Der Umfang der Angebote und nähere Einzelheiten sind den Studienfachbeschreibungen (s.o.) und dem Modulhandbuch zu entnehmen.

 

Angebotszyklus

Der Bachelor-Studiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie kann im Haupt- und Nebenfach im Wintersemester und Sommersemester aufgenommen werden. Die einzelnen Module werden in der Regel in einjährigem (selten zweijährigem) Turnus angeboten. Näheres ist im Modulhandbuch geregelt (s. auch den mittelfristigen Rahmenstudienplan).

 

Studienpläne

Den genaueren Studienverlauf für den Bachelor-Studiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie im Haupt- und Nebenfach ersehen Sie aus den folgenden Musterplänen sowie den Studienverlaufsplänen für den Zwei-Fach-Bachelor (120 ECTS, Hauptfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie), den Zwei-Hauptfach-Bachelor (85 ECTS) und den Zwei-Fach-Bachelor (60 ECTS, Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie).

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ECTS-Punkte und Notenvergabe

Der Bachelor-Studiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie mit dem Abschluss Bachelor of Arts ist modular aufgebaut und wird als Hauptfach mit 120 ECTS-Punkten, als Hauptfach mit 85 ECTS-Punkten sowie als Nebenfach mit 60 ECTS-Punkten angeboten.

Für jedes Modul werden bei erfolgreicher Teilnahme (Studien- bzw. Prüfungsvorleistungen in den einzelnen Lehrveranstaltungen und die darauf basierende oder aus den Teilleistungen zusammengesetzte Modulprüfung) die im Modulhandbuch und in den fachspezifischen Bestimmungen vorgesehenen Leistungspunkte (ECTS-Punkte) vergeben. Die Studien- bzw. Prüfungsvorleistungen und Prüfungen werden studienbegleitend und innerhalb der Module absolviert. Die Bewertung der Leistungen erfolgt anhand der numerischen Notenvergabe (deutsches Notensystem mit Noten von 1 bis 5). mehr...

 

Module und Teilmodule

Alle Lehrveranstaltungen sind bestimmten Modulen zugeordnet. Die Module werden durch zwei Ebenen - Modulebene und Ebene der Lehrveranstaltungen - strukturiert; für die Übersicht über die Struktur der Module, zugeordneten Lehrveranstaltungen und Modulprüfungen s. diese Tabelle.

Zwischen der Modulebene und der Ebene der Lehrveranstaltungen ist aus EDV-technischen Erfordernissen der Prüfungsverwaltung für die Erfassung der einzelnen Studien- bzw. Prüfungsvorleistungen eine Teilmodulebene eingeschoben. Eine oder mehrere Lehrveranstaltungen mit den zugeordneten Studien- bzw. Prüfungsvorleistungen bilden daher EDV-technisch ein Teilmodul, in der Praxis für die Studierenden hingegen ein Modul mit einer Modulprüfung; für die detaillierte Übersicht über die Struktur der Module/Teilmodule und Lehrveranstaltungen mit den zugeordneten Studien- bzw. Prüfungsvorleistungen und Modulprüfungen s. diese Tabelle.

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Beschreibung der Module

Die Beschreibung der Eigenschaften der Module ist im Ganzen dem Modulhandbuch zu entnehmen. Die Einordnung in die Fachsemester ist den Musterplänen und den Studienverlaufsplänen (s.o.) zu entnehmen.

  • Einführung in die Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie (04-VFG-EF) 1-2: Einführungsmodule 1-2 zur Einführung der Studienanfänger in die Grundlagen des Faches.
  • Epochen und Regionen in der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie (04-VFG-EuR) 1-2: systematische Module 1-2 zum Überblick über Kulturperioden und Kulturräume des Faches.
  • Quellen der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie (04-VFG-AQ) 1-2: systematische Module 1-2 zum Überblick der Quellenarten des Faches.
  • Archäologisches Geländepraktikum (04-VFG-GP) 1-2: Praxismodule 1-2 zu praktischen Kenntnissen und Techniken der archäologischen Feldforschung (Prospektionen und Ausgrabungen).
  • Formenkunde und Chronologie der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie (04-VFG-FuCH): systematisches Modul zu Formenkunde und Chronologie von ausgewählten Fundgruppen des Faches.
  • Methoden und Theorie in der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie (04-VFG-MuTH): systematisches Modul zu ausgewählten Themenbereichen der Methodik, Kulturtheorie und Forschungsgeschichte des Faches.
  • Techniken der archäologischen Feldforschung und Fundbearbeitung (04-VFG-FuF): Qualifikationsmodul zu ausgewählten Techniken der archäologischen Feldforschung und Fundbearbeitung (fachspezifische Schlüsselqualifikation).
  • Naturwissenschaften und EDV-Anwendungen in der Archäologie (04-VFG-NuE): Qualifikationsmodul zu ausgewählten Themenfeldern naturwissenschaftlicher Hilfswissenschaften und von EDV-Anwendungen (fachspezifische Schlüsselqualifikation).
  • Exkursionen zur Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie (04-VFG-EX): Exkursionsmodul zu Museumsdidaktik, Quellenarten und Epochen anhand von Geländedenkmälern, Sammlungen und Ausstellungen.
  • Bachelor-Thesis Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie (04-VFG-BTVFG): Bachelor-Thesis-Modul zur Bearbeitung eines definierten Themas der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie mit wissenschaftlichen Methoden in einem nach Maßgabe der ASPO festgelegten Zeitraum.

 

Schlüsselqualifikationen

Die Vermittlung von fachspezifischen Schlüsselqualifikationen erfolgt in drei eigens dafür vorgehaltenen Modulen, die in den Hauptfach-Studiengängen berücksichtigt werden:

  • Techniken der archäologischen Feldforschung und Fundbearbeitung (04-VFG-FuF): Qualifikationsmodul zu ausgewählten Techniken der archäologischen Feldforschung und Fundbearbeitung.
  • Naturwissenschaften und EDV-Anwendungen in der Archäologie (04-VFG-NuE): Qualifikationsmodul zu ausgewählten Themenfeldern naturwissenschaftlicher Hilfswissenschaften und von EDV-Anwendungen.
  • Archäologische Praxis: Museologie: Ausstellungswesen (04-KA-MusA): Qualifikationsmodul (Import), angeboten vom Lehrstuhl für Klassische Archäologie.

Für die Vermittlung von allgemeinen Schlüsselqualifikationen besteht ein umfangreiches Modulangebot in dem von der Universität Würzburg vorgehaltenen Pool der Allgemeinen Schlüsselqualifikationen. Der Pool kann im Vorlesungsverzeichnis unter "Veranstaltungen für Hörer aller Fakultäten" abgerufen werden. Hinweis: Die Gesamtübersicht des Angebots wird durch Mausklick auf den roten Pfeil vor "Veranstaltungen des Pools für Allgemeine Schlüsselqualifikationen" (nicht Klick auf das runde Info-Feld) angezeigt.

 

Arten von Lehrveranstaltungen

In dem Bachelor-Studiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie werden die folgenden Formen von Lehrveranstaltungen mit den entsprechenden Lehrmethoden eingesetzt (zur Verteilung der Lehrveranstaltungsarten auf die Module s.o. die Musterpläne und Studienverlaufspläne sowie s. Modulhandbuch):

  • Vorlesungen dienen der Darstellung größerer Zusammenhänge und der Systematisierung theoretischen Wissens. In ihnen werden abgegrenzte Stoffgebiete unter Heranziehung neuer Forschungsergebnisse in übersichtlicher Form dargestellt.
  • Seminare dienen der Vertiefung ausgewählter Themenkomplexe. In theoretisch ausgerichteten Seminaren werden die Studierenden durch betreute mündliche Referate sowie durch Diskussionen in die Vermittlung der Stoffgebiete einbezogen. In praktisch ausgerichteten Seminaren werden fachspezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten weiterentwickelt, wobei die betreute selbstständige Durchführung von Übungsaufgaben und Diskussion der Lösungen der Aufgaben im Mittelpunkt stehen. – Gemäß der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung (ASPO) werden Seminare nicht näher klassifiziert (wie z.B. in den alten Magisterstudiengängen "Proseminar", "Hauptseminar"). Der Anspruch ist vielmehr an dem für das spezifische Seminar veranschlagten studentischen Zeitaufwand, resp. den vergebenen ECTS-Leistungspunkten abzulesen.
  • Praktika dienen dem Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten für die Beherrschung fachspezifischer Arbeitsmethoden.
  • Betreute Tutorien dienen der Begleitung, Vertiefung und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen während der ersten Studiensemester.
  • Exkursionen dienen der Vermittlung und Vertiefung von Studieninhalten durch praktische Anschauung an Geländedenkmälern und in Museen.
  • Die abschließende Bachelor-Arbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, innerhalb einer vorgegebenen Frist eine Aufgabenstellung aus dem Bereich der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu lösen.

 

Arten und Umfang von Prüfungen

In dem Bachelor-Studiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie werden die folgenden Studienleistungen bzw. Prüfungsvorleistungen und Modulprüfungen als Leistungsnachweise für den Erwerb von ECTS-Punkten eingesetzt (s. die Tabelle):

  • Vorlesungen: Protokolle, 10 Seiten (= 3 ECTS) bzw. 7 Seiten (= 2 ECTS).
  • Einführungsseminare: Klausur, ca. 90 Minuten (= 3 ECTS).
  • Seminare mit 2 ECTS-Punkten: 30 Minuten Referat mit 1-2 Seiten Thesenpapier (= 2 ECTS).
  • Seminare mit 4 ECTS-Punkten: 45 Minuten Referat mit 2-3 Seiten Thesenpapier (= 4 ECTS).
  • Seminare mit 5 ECTS-Punkten: 45 Minuten Referat mit 2-3 Seiten Thesenpapier sowie 10-15 Seiten Hausarbeit (= 5 ECTS), oder in Qualifikationsmodulen praktische Übungs- und Hausaufgaben sowie Klausur, ca. 60 Minuten (= 5 ECTS).
  • Praktika: Protokolle, 10 Seiten (= 5 ECTS).
  • Exkursionen: bei 1-Tagesexkursionen 3 Seiten Protokolle pro Tag (= 1 ECTS); bei mehrtägigen Exkursionen ggf. ebenso, oder 20-30 Minuten Referat und 2 Seiten Protokolle pro Tag, oder in der Regel 20-30 Minuten Referat und 3-5 Seiten Handout (= 5 ECTS).
  • Bachelor-Thesis: schriftliche wissenschaftliche Arbeit (= 10 ECTS).

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Themen von Vorlesungen

Im Rahmen des konsekutiven Bachelor- und Master-Studienganges Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie werden im Bachelor-Studium (120, 85 und 60 ECTS) vier Vorlesungen belegt (Module 04-VFG-EuR2, -AQ2), und im Master-Studium werden vier (120 ECTS) bzw. zwei (45 ECTS) weitere Vorlesungen belegt (Module 04-VFG-EuRS, -AQS). Maximal werden damit während des gesamten Studiums aus den zwei Vorlesungszyklen (EuR, AQ) jeweils vier von sechs Vorlesungen, d. h. zusammen acht von zwölf angebotenen Vorlesungen belegt.

Beide Zyklen (EuR, AQ) à sechs Vorlesungen werden in der Regel in einsemestrigem Turnus angeboten. Für die eigenständige Planung, welche Vorlesungsthemen in welchem Studienabschnitt belegt werden können, wird ab dem Sommersemester 2012 an dieser Stelle eine Liste der insgesamt zwölf Vorlesungsthemen eingestellt

 

 

Prüfungsdokumente

Die verschiedenen Prüfungsdokumente für den Bachelor-Studiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie werden ebenso wie für alle anderen Studiengänge der Julius-Maximilians-Universität zentral vom Prüfungsamt ausgestellt.

 

Zulassungsvoraussetzungen

Voraussetzung für den Zugang zum Bachelor-Studium Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie im Haupt- und Nebenfach ist neben der Allgemeinen oder der einschlägigen fachgebundenen Hochschulreife, dass der Studienbewerber bzw. die Studienbewerberin das Studienfach oder die Studienfachkombination in den jeweiligen Ausprägungen an der Universität Würzburg oder einer anderen Hochschule noch nicht endgültig nicht bestanden hat.

 

Möglichkeiten für Einstieg und Wechsel zwischen verschiedenen Abschlusssystemen

Nach den in der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung (ASPO) der Julius-Maximilians-Universität beschriebenen Kriterien sind Einstieg und Wechsel zwischen den verschiedenen Abschlusssystemen in der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie grundsätzlich möglich. Dabei werden Module, Teilmodule und Lehrveranstaltungen bzw. Inhalte und Kompetenzen in Bezug auf ihre Gleichwertigkeit geprüft und durch den Prüfungsausschuss kontrolliert. Angerechnet werden können in der Regel bis zu zwei Drittel der bisher erbrachten Studienleistungen, Gleiches gilt für Studienfach- bzw. Studienortwechsel. Im Falle der Reformstudiengänge werden zur Anrechnung die für das jeweils angerechnete Modul oder Teilmodul an der Universität Würzburg vorgesehenen ECTS-Punkte zugrunde gelegt.

 

Studienbestimmungen

In Anlehnung an das Hochschulrahmengesetz (HRG) und das Bayerische Hochschulgesetz (BayHSchG) ist von der Abteilung 2 – Studium und Lehre, jetzt ZiLS (Servicezentrum innovatives Lehren und Studieren), eine Allgemeine Studien- und Prüfungsordnung (ASPO) entwickelt worden, mit der der erforderliche Rahmen für die gestuften Studiengänge in Satzungsform vorgegeben ist. Die einzelnen Studienfächer leiten von der ASPO ihre Fachspezifischen Bestimmungen ab, in denen die Details für die jeweiligen Studiengänge bzw. -fächer geregelt werden.    

Auf der Homepage der Julius-Maximilians-Universität pflegt das ZiLS (Servicezentrum innovatives Lehren und Studieren) auf eigenen Internetseiten Informationen über den Bologna-Prozess sowie dessen Umsetzung an der Universität:

http://www.zils.uni-wuerzburg.de/startseite/

http://www.zils.uni-wuerzburg.de/?id=116806

http://www.qm.uni-wuerzburg.de/startseite/

 


 

Universität Würzburg, Lehrstuhl für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie, Residenzplatz 2, Tor A, D-97070 Würzburg, Tel. 0931-31-82801

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