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    Lehrstuhl für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie

    Bachelor-Studiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie

    Der Bachelor-Studiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie

    • kann im Winter- oder Sommersemester begonnen werden
    • wird als Hauptfach mit 120 ECTS- (VFG BA 120, Abschluss B1/2-Fach-Bachelor), Hauptfach mit 75 ECTS- (VFG BA 75, Abschluss B2/2-Hauptfach-Bachelor) und Nebenfach mit 60 ECTS-Punkten (VFG BA 60, Abschluss B1/2-Fach-Bachelor) angeboten
    • ist ein grundständiger wissenschaftlicher Studiengang, der zu einem ersten berufsqualifizierenden akademischen Abschluss führt
    • ist Bestandteil eines konsekutiven Studiengangs aus einem Bachelor-Studium (Dauer 3 Jahre / 6 Semester) und einem Master-Aufbaustudium Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie (Dauer 2 Jahre / 4 Semester).


    !! Hinweis: Für den Einstieg in das Berufsfeld des Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologen ist in der Regel mindestens der Master-Abschluss und häufig auch eine Promotion erforderlich. Der Bachelor-Abschluss ohne anschließendes Master-Studium dient dagegen vor allem dem Nachweis eines 3-jährigen abgeschlossenen Universitätsstudiums, um auf dieser Basis in andere, meist nicht-wissenschaftliche Berufsfelder mit weiterer, berufsorientierter Ausbildung einzusteigen !!

    Zielsetzung des Bachelor-Studiengangs Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie ist

    • die Studierenden mit den wichtigsten Teilgebieten der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie vertraut zu machen
    • die Methoden archäologischen Arbeitens zu vermitteln
    • einen fundierten Überblick über die Kulturen des vor- und frühgeschichtlichen Europa zu geben.

    Die Bachelor-Thesis soll zeigen, dass die Absolventin oder der Absolvent in einem thematisch und zeitlich eng begrenzten Rahmen in der Lage ist, eine vor- und frühgeschichtliche Problemstellung nach den erlernten Methoden und wissenschaftlichen Gesichtspunkten unter Anleitung weitgehend selbstständig zu bearbeiten.

    Der konsekutive Bachelor-Master-Studiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie mit möglicher anschließender Promotion dient primär der Vorbereitung auf das wissenschaftliche Berufsfeld des Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologen oder der Archäologin

    • an der Universität
    • in anderen Forschungseinrichtungen
    • in der Bodendenkmalpflege / in Grabungsfirmen
    • im Museumswesen.

    Daneben können Bachelor-Absolventen/innen des Studienfachs Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie in eine berufsorientierte Ausbildung für Tätigkeiten außerhalb der wissenschaftlichen Berufsfelder einsteigen, wie etwa Verlagswesen, Bibliothekswesen, Kulturmanagement, Medien, Touristik, Museologie, PR, Diplomatie.

    Organisation des Studiums

    Hinweise zum Beginn des Bachelor-Studiums Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie

    • Zulassungsvoraussetzung ist ein Zeugnis, das gemäß Art. 43 BayHSchG zum Studium an einer Universität in Bayern berechtigt (in der Regel das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife / Abitur - mit anderem Schulabschluss wenden Sie sich bitte an die Zentralverwaltung der Universität)
    • solide Englischkenntnisse auf Abiturniveau werden dringend empfohlen
    • Lesefähigkeit in weiteren Fremdsprachen wird während des Studiums voraussichtlich erforderlich
    • die Studien- und Prüfungsordnungen für den Bachelor-Studiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie in der Hauptfach- (120 oder 75 ECTS) und der Nebenfach-Ausprägung (60 ECTS) sind die jeweils aktuellen Fachspezifischen Bestimmungen zur ASPO mit Abschluss Bachelor (zur Zeit die Satzungen von 2015 nach ASPO 2015).

    Das Bachelor-Studium ist modular aufgebaut. Es garantiert die Vermittlung eines fundierten Basiswissens im Studienfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie und gewährleistet zugleich ein zügiges Studium innerhalb der Regelstudienzeit. Die jeweils zu einem Modul gehörigen Lehrveranstaltungen finden im laufenden Semester, manche Exkursionen und Geländepraktika auch in der vorlesungsfreien Zeit (Semesterferien) statt. Für jedes Modul werden auf Basis der Teilnahme an den Lehrveranstaltungen und der erbrachten Studienleistungen (Modulprüfung) die vorgesehenen Leistungspunkte (ECTS-Punkte) vergeben. Die Bewertung der Studienleistungen erfolgt gemäß den Vorgaben durch die jeweilige Studien- und Prüfungsordnung (insbesondere die Tabelle Studienfachbeschreibung der Fachspezifischen Bestimmungen zur ASPO mit Abschluss Bachelor) mittels numerischer Notenvergabe (deutsches Notensystem von 1 bis 5 mit Zwischennoten) oder als bestanden / nicht bestanden.

    Fächerkombinationen

    • Das Bachelor-Hauptfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie mit dem Erwerb von 120 ECTS-Punkten (Abschluss B1/2-Fach-Bachelor) kann mit allen Fächern kombiniert werden, die als Bachelor-Nebenfach mit 60 ECTS-Punkten konzipiert sind und keinen Einschränkungen in ihrer Kombinierbarkeit unterliegen. !! Hinweis: Ausgeschlossen ist aufgrund der Überschneidungen bei den Pflichtangeboten die Kombination mit dem Bachelor-Nebenfach Alte Welt (60 ECTS) !!
    • Das Bachelor-Hauptfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie mit dem Erwerb von 75 ECTS-Punkten (Abschluss B2/2-Hauptfach-Bachelor) kann mit allen Fächern kombiniert werden, die als Bachelor-Hauptfach mit 75 ECTS-Punkten konzipiert sind und keinen Einschränkungen in ihrer Kombinierbarkeit unterliegen. !! Hinweis:  Im Fall der Kombination von zwei Hauptfächern kann die abschließende Bachelor-Thesis entweder in einem der Hauptfächer oder zu einer übergreifenden Thematik aus beiden Hauptfächern geschrieben werden !!
    • Das Bachelor-Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie mit dem Erwerb von 60 ECTS-Punkten (Abschluss B1/2-Fach-Bachelor) kann mit allen Fächern kombiniert werden, die als Bachelor-Hauptfach mit 120 ECTS-Punkten konzipiert sind und keinen Einschränkungen in ihrer Kombinierbarkeit unterliegen. !! Hinweis: Im Fall der Kombination mit dem Bachelor-Hauptfach Alte Welt (120 ECTS) tritt aufgrund der Überschneidungen bei den Pflichtangeboten eine Sonderregelung in Kraft: s. die Fachspezifischen Bestimmungen für das Bachelor-Hauptfach Alte Welt (120 ECTS) !!

    Traditionelle und zur Zeit belegbare Fächerkombinationen für das Fach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie an der Universität Würzburg sind etwa

    • die weiteren altertumswissenschaftlichen Fächer (Klassische Archäologie, Ägyptologie, Altorientalistik, Vergleichende Sprachwissenschaft, das übergreifende Fach Alte Welt)
    • die geowissenschaftlichen Fächer (Geographie einschließlich Geologie, Geodynamik und Materialforschung, Fernerkundung)
    • Europäische Ethnologie / Volkskunde, Museologie, Digital Humanities
    • Geschichte, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft
    • Germanistik, Anglistik, Philosophie, Philosophie und Religion, Pädagogik.

    !! Hinweis für Bachelor-Studierende im Hauptfach Alte Welt zum Master-Aufbaustudium Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie: Für die Zulassung zu einem anschließenden Master-Aufbaustudium Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie (MA 120 oder 45) werden mindestens 45 ECTS-Punkte aus Modulen zu Inhalten der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie benötigt (Nachweis durch das Bachelor-Zeugnis / Transcript of Records). Diese ECTS-Mindestpunktzahl kann im Bachelor-Hauptfach-Studiengang Alte Welt (AW BA 120) durch die im Pflicht-, Wahlpflicht- und fachspezifischen Schlüsselqualifikationsbereich angebotenen Module der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie erworben werden.

    ECTS-Punkte nach Bereichen
    Hauptfach-Nebenfach- (120-60 ECTS) bzw. Nebenfach-Hauptfach-Kombination (60-120 ECTS)
    Hauptfach-Hauptfach-Kombination (75-75-20-10 ECTS)

    Anteilige ECTS-Leistungspunkte im Bachelor-Hauptfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie mit 120 ECTS-Punkten (Hauptfach-Nebenfach-Bachelor) (vgl. die Grafik, die Studienfachbeschreibung in der Version von 2015 [ASPO 2015] und das Modulhandbuch):

    • 75 ECTS-Punkte aus Pflichtangeboten
    • 15 ECTS-Punkte aus Wahlpflichtangeboten
    • 20 ECTS-Punkte aus Schlüsselqualifikationen (15 ECTS Fachspezifische, 5 ECTS Allgemeine SQL)
    • zuzüglich 10 ECTS-Punkte aus der Bachelor-Thesis.

    Anteilige ECTS-Leistungspunkte im Bachelor-Hauptfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie mit 75 ECTS-Punkten (Hauptfach-Hauptfach-Bachelor) (vgl. die Grafik, die Studienfachbeschreibung in der  Version von 2015 [ASPO 2015] und das Modulhandbuch):

    • 60 ECTS-Punkte aus Pflichtangeboten
    • 15 ECTS-Punkte aus Wahlpflichtangeboten
    • 10 ECTS-Punkte aus Schlüsselqualifikationen (10 ECTS Fachspezifische oder 5 ECTS Fachspezifische und 5 ECTS Allgemeine SQL)
    • zuzüglich 10 ECTS-Punkte aus der Bachelor-Thesis, wenn diese im Fach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie erstellt wird.

    Anteilige ECTS-Leistungspunkte im Bachelor-Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie mit 60 ECTS-Punkten (Nebenfach-Hauptfach-Bachelor) (vgl. die Grafik, die Studienfachbeschreibung in der  Version von 2015 [ASPO 2015] und das Modulhandbuch):

    • 55 ECTS-Punkte aus Pflichtangeboten
    • 5 ECTS-Punkte aus Wahlpflichtangeboten.

    !! Hinweis: Das Bachelor-Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie mit 60 ECTS-Punkten kann grundsätzlich mit allen Bachelor-Hauptfächern mit 120 ECTS-Punkten kombiniert werden. Im Fall der Kombination mit dem Bachelor-Hauptfach Alte Welt (120 ECTS) tritt aber aufgrund der Überschneidungen bei den Pflichtangeboten eine Sonderregelung in Kraft: s. die Fachspezifischen Bestimmungen für das Bachelor-Hauptfach Alte Welt (120 ECTS) !!

    Studienverlauf
    Musterstudienplan BA 120
    Musterstudienplan BA85
    Musterstudienplan BA60

    Der genauere Studienverlauf ist aus den nebenstehenden Musterstudienplänen zu ersehen, in Verbindung jeweils mit der

    Die Verteilung der Module und ECTS-Punkte auf die Semester in dem Musterplan und der Studienfachbeschreibung ist dabei als Beispielverlauf anzusehen, d. h. die Module können grundsätzlich unabhängig vom Fachsemester frei belegt werden. Vorgeschrieben ist lediglich, dass

    • die zwei Einführungsmodule Einführung in die Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie 1 und 2  (04-VFG-EF1, -EF2) im 1. und 2. Fachsemester absolviert werden
    • das Bachelor-Thesis-Modul (04-VFG-BTVFG) am Ende des Bachelorstudiums absolviert wird.

    Die Verteilung der Module auf die Fachsemester in den Musterstudienplänen weist je nach der Studiengangausprägung als BA 120, 85 oder 60 die anteilige studentische Arbeitsbelastung (student workload) in ECTS für jedes Semester aus. Ein Musterplan dient also als Richtlinie hinsichtlich der zu erreichenden ECTS pro Semester und stellt graphisch die Dauer der Module, das benötigte Lehrdeputat und die gleichmäßige Arbeitsbelastung der Studierenden dar. Im Übrigen können aber sowohl die Module als auch die zu absolvierenden ECTS in jedem Semester von den Studierenden selbstständig geplant werden (ausgenommen die zwei Einführungsmodule, s.o.).

    Für jedes Modul werden bei erfolgreicher Teilnahme (Modulprüfung) die in den Studienfachbeschreibungen der Fachspezifischen Bestimmungen vorgesehenen Leistungspunkte (ECTS-Punkte) vergeben. Die Prüfungsleistungen werden studienbegleitend innerhalb der Module absolviert. Für die Abgabe schriftlicher Leistungen (Hausarbeiten, Protokolle; nicht Klausuren) gilt in der Regel eine Frist bis 15. März im Wintersemester und bis 15. September im Sommersemester. Die Bewertung der Leistungen erfolgt je nach Modul mittels numerischer Notenvergabe (deutsches Notensystem mit Noten von 1 bis 5) oder als bestanden/nicht bestanden.

    Die Vergabe der numerischen Noten erfolgt gemäß den Erfahrungen aus langjähriger Praxis und wird nach den korrelierten deutschen und ECTS-Benotungsskalen in ECTS-Grades übertragen. Die Vergabe der ECTS-Leistungspunkte richtet sich nach Art und Umfang der Studien- bzw. Prüfungsvorleistungen in den Lehrveranstaltungen bzw. der Prüfungen in den Modulen.

    Module und Lehrveranstaltungen

    Alle Lehrveranstaltungen sind bestimmten Modulen zugeordnet. Die Module werden durch zwei Ebenen - Modulebene und Ebene der Lehrveranstaltungen - strukturiert; für die Übersicht über die Struktur der Module, zugeordneten Lehrveranstaltungen und Modulprüfungen s. die Musterstudienpläne und die Studienfachbeschreibungen (s.o.).

    Diese Struktur kommt auch den Studierenden zugute, da im Falle des Nichtbestehens von Modulen jeweils nicht das vollständige Modul mit allen Leistungen, sondern nur die nicht bestandene Teilleistung, also die betreffende Studien- bzw. Prüfungsvorleistung oder die eigentliche Modulprüfung, wiederholt werden muss.

    In den ersten zwei Anfangssemestern werden neben allgemeinen Grundlagen des Studierens (besonders Grundlagen selbstständigen wissenschaftlichen Arbeitens) inhaltliche, methodische und praktische Grundlagen des Faches Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie vermittelt. Je nach der Ausprägung des Studienganges als 120 ECTS- oder 85 ECTS-Hauptfach oder 60 ECTS-Nebenfach erfolgt dies durch zwei Einführungsmodule und eine unterschiedliche Anzahl von weiteren, systematischen bzw. Praxismodulen in Verbindung mit einem Modul aus dem Wahlpflichtbereich sowie ggf. einem Modul zum Erwerb fachspezifischer oder allgemeiner Schlüsselqualifikationen.

    Die "Einführung in die Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie" (04-VFG-EF) ist ausschließlich für Studienanfänger konzipiert und umfasst als Module die komplementären Seminare Einführung in die Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie 1 (04-VFG-EF-1S) und Einführung in die Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie 2 (04-VFG-EF-2S) mit im Ganzen drei begleitenden 1-Tagesexkursionen (04-VFG-EF-1E, 04-VFG–EF-2E) und einem begleitenden Tutorium (04-VFG-EF-2T). Das Modul Epochen und Regionen in der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie 1 (04-VFG-EuR1) mit einem Seminar (04-VFG-EuR1-1S) und das Modul Quellen der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie 1 (04-VFG-AQ1) mit einem Seminar (04-VFG-AQ1-1S) vermitteln weitere inhaltliche Grundlagen in diesem ersten Studiengangsabschnitt. Das Modul Archäologisches Geländepraktikum 1 (04-VFG-GP1) mit einem 15-Tagepraktikum oder 15 Tagen Praktika (04-VFG-GP1-1P) vermittelt praktische Grundlagen. Für die Module aus dem Wahlpflichtbereich (als WPF gekennzeichnet) stehen im 85 ECTS-Hauptfach und 60 ECTS-Nebenfach sowohl facheigene als auch Importmodule aus anderen Fächern zur Auswahl (s.o. die Studienfachbeschreibungen unter Wahlpflichtbereich); im 120 ECTS-Hauptfach stehen dagegen ausschließlich Importmodule aus anderen Fächern zur Auswahl, da in diesem Studiengang das Schwerpunktfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie studiert wird und daher der Pflichtbereich das gesamte Angebot der facheigenen Lehrveranstaltungen umfasst. Der Erwerb fachspezifischer oder allgemeiner Schlüsselqualifikationen (als FSQL bzw. ASQL gekennzeichnet) ist mit einem Modul nach Wahl abgedeckt (s.o. die Studienfachbeschreibungen unter Schlüsselqualifikationen).

    In den folgenden vier Semestern bis zum Studienabschluss werden je nach der Ausprägung des Studienganges durch weitere systematische und Praxismodule der Lernstoff aus den zwei Anfangssemestern verfestigt und weitere Lernstoffgebiete des Faches Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie vermittelt. In Verbindung mit einem Exkursionsmodul und weiteren Modulen aus dem Wahlpflichtbereich sowie zum Erwerb fachspezifischer Schlüsselqualifikationen erfolgt damit in diesem fortgeschrittenen Studienabschnitt die fachliche Grundausbildung in ganzer Breite. Durch die abschließende Bachelor-Thesis Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie wird die erworbene fachliche Eignung der Kandidaten geprüft. Facheigene Module des 3.-6. Fachsemesters:

    • Systematische bzw. Praxismodule: Epochen und Regionen in der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie 2 (04-VFG-EuR2) mit zwei Vorlesungen (04-VFG-EuR2-1V1, 04-VFG-EuR2-1V2) und einem Seminar (04-VFG-EuR2-1S); Quellen der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie 2 (04-VFG-AQ2) mit zwei Vorlesungen (04-VFG-AQ2-1V, 04-VFG-AQ2-2V) und einem Seminar (04-VFG-AQ2-1S); Archäologisches Geländepraktikum 2 (04-VFG-GP2) mit einem 15-Tagepraktikum oder 15 Tagen Praktika (04-VFG-GP2-1P); Formenkunde und Chronologie der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie (04-VFG-FuCH) mit drei Seminaren (04-VFG-FuCH-1S, -FuCH-2S, -FuCH-3S); Methoden und Theorie in der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie (04-VFG-MuTH) mit drei Seminaren (04-VFG- MuTH-1S, -MuTH-2S, -MuT-3S).
    • Exkursionsmodul: Exkursionen zur Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie (04-VFG-EX) mit einer 5-7-Tageexkursion oder fünf 1-Tagesexkursionen (04-VFG-EX-1E).
    • Fachspezifische Qualifikationsmodule: Techniken der archäologischen Feldforschung und Fundbearbeitung (04-VFG-FuF) mit einem Seminar (04-VFG-FuF-1S); Naturwissenschaften und EDV-Anwendung in der Archäologie (04-VFG-NuE) mit einem Seminar (04-VFG- NuE-1S).
    • Bachelor-Thesis-Modul: Bachelor-Thesis Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie (04-VFG-BTVFG) mit einer Thesis (04-VFG-BTVFG-1).
    Organisation der Module

    Pflicht- und Wahlpflichtmodule

    • Einführung in die Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie (04-VFG-EF) 1-2: Einführungsmodule 1-2 zur Einführung der Studienanfänger in die Grundlagen des Faches.
    • Epochen und Regionen in der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie (04-VFG-EuR) 1-2: systematische Module 1-2 zum Überblick über Kulturperioden und Kulturräume des Faches.
    • Quellen der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie (04-VFG-AQ) 1-2: systematische Module 1-2 zum Überblick der Quellenarten des Faches.
    • Archäologisches Geländepraktikum (04-VFG-GP) 1-2: Praxismodule 1-2 zu praktischen Kenntnissen und Techniken der archäologischen Feldforschung (Ausgrabungen und Prospektionen).
    • Formenkunde und Chronologie der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie (04-VFG-FuCH): systematisches Modul zu Formenkunde und Chronologie von ausgewählten Fundgruppen des Faches.
    • Methoden und Theorie in der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie (04-VFG-MuTH): systematisches Modul zu ausgewählten Themenbereichen der Methodik, Kulturtheorie und Forschungsgeschichte des Faches.
    • Techniken der archäologischen Feldforschung und Fundbearbeitung (04-VFG-FuF): Qualifikationsmodul zu ausgewählten Techniken der archäologischen Feldforschung und Fundbearbeitung (fachspezifische Schlüsselqualifikation).
    • Naturwissenschaften und EDV-Anwendungen in der Archäologie (04-VFG-NuE): Qualifikationsmodul zu ausgewählten Themenfeldern naturwissenschaftlicher Hilfswissenschaften und von EDV-Anwendungen (fachspezifische Schlüsselqualifikation).
    • Exkursionen zur Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie (04-VFG-EX): Exkursionsmodul zu Museumsdidaktik, Quellenarten und Epochen anhand von Geländedenkmälern, Sammlungen und Ausstellungen.
    • Bachelor-Thesis Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie (04-VFG-BTVFG): Bachelor-Thesis-Modul zur Bearbeitung eines definierten Themas der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie mit wissenschaftlichen Methoden in einem nach Maßgabe der ASPO festgelegten Zeitraum.

    Schlüsselqualifikationen

    Die Vermittlung von Fachspezifischen Schlüsselqualifikationen in den Hauptfach-Studiengängen BA 120 und BA 85 bzw. 75 erfolgt in vier Modulen, die frei gewählt werden können:

    • Techniken der archäologischen Feldforschung und Fundbearbeitung (04-VFG-FuF): Qualifikationsmodul zu ausgewählten Techniken der archäologischen Feldforschung und Fundbearbeitung.
    • Naturwissenschaften und EDV-Anwendungen in der Archäologie (04-VFG-NuE): Qualifikationsmodul zu ausgewählten Themenfeldern naturwissenschaftlicher Hilfswissenschaften und von EDV-Anwendungen.
    • Archäologische Praxis 1: Ausstellungswesen (04-KA-APra1): Qualifikationsmodul (Import), angeboten vom Lehrstuhl für Klassische Archäologie.
    • Archäologische Praxis 2: Museumspraktikum (04-KA-APra2): Qualifikationsmodul (Import), angeboten vom Lehrstuhl für Klassische Archäologie.

    Für die Vermittlung von Allgemeinen Schlüsselqualifikationen besteht ein umfangreiches Modulangebot in dem von der Universität Würzburg vorgehaltenen Pool der Allgemeinen Schlüsselqualifikationen. Der Pool kann im Vorlesungsverzeichnis unter "Veranstaltungen für Hörer aller Fakultäten" abgerufen werden. Hinweis: Die Gesamtübersicht des Angebots wird durch Mausklick auf den roten Pfeil vor "Veranstaltungen des Pools für Allgemeine Schlüsselqualifikationen" (nicht Klick auf das runde Info-Feld) angezeigt.

    Arten von Lehrveranstaltungen

    In dem Bachelor-Studiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie werden die folgenden Formen von Lehrveranstaltungen mit den entsprechenden Lehrmethoden eingesetzt (zur Verteilung der Lehrveranstaltungsarten auf die Module s.o. die Musterpläne und die Studienfachbeschreibungen):

    • Vorlesungen dienen der Darstellung größerer Zusammenhänge und der Systematisierung theoretischen Wissens. In ihnen werden abgegrenzte Stoffgebiete unter Heranziehung neuer Forschungsergebnisse in übersichtlicher Form dargestellt.
    • Seminare dienen der Vertiefung ausgewählter Themenkomplexe. In theoretisch ausgerichteten Seminaren werden die Studierenden durch betreute mündliche Referate sowie durch Diskussionen in die Vermittlung der Stoffgebiete einbezogen. In praktisch ausgerichteten Seminaren werden fachspezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten weiterentwickelt, wobei die betreute selbstständige Durchführung von Übungsaufgaben und Diskussion der Lösungen der Aufgaben im Mittelpunkt stehen. – Gemäß der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung (ASPO) werden Seminare nicht näher klassifiziert (wie z.B. in den alten Magisterstudiengängen "Proseminar", "Hauptseminar"). Der Anspruch ist vielmehr an dem für das spezifische Seminar veranschlagten studentischen Zeitaufwand, resp. den vergebenen ECTS-Leistungspunkten abzulesen.
    • Praktika dienen dem Erwerb von praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten für die Beherrschung fachspezifischer Arbeitsmethoden.
    • Betreute Tutorien dienen der Begleitung, Vertiefung und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen während der ersten Studiensemester.
    • Exkursionen dienen der Vermittlung und Vertiefung von Studieninhalten durch praktische Anschauung an Geländedenkmälern und in Museen.
    • Die abschließende Bachelor-Arbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, innerhalb einer vorgegebenen Frist eine Aufgabenstellung aus dem Bereich der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu lösen.
    Vorlesungszyklen

    Im Rahmen des konsekutiven Bachelor- und Master-Studienganges Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie werden im Bachelor-Studium (120, 85 bzw. 75 und 60 ECTS) vier Vorlesungen belegt (Module 04-VFG-EuR2, -AQ2), und im Master-Studium werden vier (Hauptfach 120 ECTS) bzw. zwei (Hauptfach 45 ECTS) weitere Vorlesungen belegt (Module 04-VFG-EuRS, -AQS). Maximal werden damit während des gesamten Studiums aus den zwei Vorlesungszyklen (Module EuR, AQ) jeweils vier von sieben Vorlesungen, d. h. zusammen acht von 14 angebotenen Vorlesungen belegt.

    Beide Zyklen (Module EuR, AQ) à sieben Vorlesungen werden in der Regel in einsemestrigem Turnus angeboten. Empfohlen wird die eigenständige Planung, welche Vorlesungsthemen in welchen Semestern des Bachelor- und ggf. Masterstudiums belegt werden können. Die aktuelle Planung der Vorlesungszyklen über zehn Fachsemester hängt beim Lehrstuhl aus.

    In den Modulen EuR2, EuRS1-2 umfasst der Vorlesungszyklus in der Regel die folgenden Themen: Neolithikum 1 - Neolithikum 2 - Bronzezeit 1 - Bronzezeit 2 - Eisenzeit 1 - Eisenzeit 2 - Eisenzeit 3.

    In den Modulen AQ2, AQS1-2 umfasst der Vorlesungszyklus in der Regel die folgenden Themen: Bestattungswesen 1 - Bestattungswesen 2 - Siedlungswesen 1 - Siedlungswesen 2 - Menschwerdung - Religionsarchäologie 1 - Religionsarchäologie 2.

    Archäologische Geländepraktika

    Die Leistungsnachweise für die archäologischen Geländepraktika sind in den Bachelor-Studiengängen Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie BA 120, 85 bzw. 75 und 60 (Module 04-VFG-GP1-2 jeweils à 15 Tage) grundsätzlich durch Teilnahme an den lehrstuhleigenen Geländepraktika zu erbringen. Die Anrechnung der erfolgreich absolvierten Praktikumstage erfolgt bei Ausgrabungen mit dem Anrechnungsfaktor 1,0 und bei Prospektionen aufgrund der vergleichsweise geringeren praktischen Lern- und Leistungsanforderungen mit dem Anrechnungsfaktor 0,5. Nachweise von lehrstuhleigenen oder von externen archäologischen Praktika, die im BA-Studiengang über die Module GP1-2 hinaus erworben wurden, können bei Aufnahme eines Master-Studiums Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie an der Universität Würzburg für die Master-Module 04-VFG-GMPS1-2 angerechnet werden.

    Arten und Umfang von Prüfungen

    In dem Bachelor-Studiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie werden die folgenden Prüfungsleistungen sowie unbenoteten Leistungsnachweise (Protokolle) für den Erwerb von ECTS-Punkten eingesetzt (s.o. die Studienfachbeschreibungen):

    • Vorlesungen: Protokolle, 10 Seiten (= 3 ECTS) bzw. 7 Seiten (= 2 ECTS).
    • Einführungsseminare: Klausur, ca. 90 Minuten (= 3 ECTS).
    • Seminare mit 2 ECTS-Punkten: 30 Minuten Referat mit 1-2 Seiten Thesenpapier (= 2 ECTS).
    • Seminare mit 4 ECTS-Punkten: 45 Minuten Referat mit 2-3 Seiten Thesenpapier (= 4 ECTS).
    • Seminare mit 5 ECTS-Punkten: 45 Minuten Referat mit 2-3 Seiten Thesenpapier sowie 10-15 Seiten Hausarbeit (= 5 ECTS), oder in Qualifikationsmodulen praktische Übungs- und Hausaufgaben sowie Klausur, ca. 60 Minuten (= 5 ECTS).
    • Praktika: Praktische Aufgaben oder ggf. Protokolle, 10 Seiten (= 5 ECTS).
    • Exkursionen: bei 1-Tagesexkursionen 3 Seiten Protokolle pro Tag (= 1 ECTS); bei mehrtägigen Exkursionen ggf. ebenso,  oder 20-30 Minuten Referat und 2 Seiten Protokolle pro Tag, oder in der Regel 20-30 Minuten Referat und 3-5 Seiten Handout (= 5 ECTS).
    • Bachelor-Thesis: schriftliche wissenschaftliche Arbeit (= 10 ECTS).

    Wie aus der Tabelle in der Zusammenschau mit den Studienverlaufsplänen (s.o.) hervorgeht, fallen für die Studierenden der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie als Hauptfach im Umfang von 120 ECTS-Leistungspunkten in sechs Fachsemestern insgesamt 14 facheigene Modulprüfungen an (einschließlich der Bachelor-Thesis, ohne die drei importierten Module des Wahlpflichtbereichs und das eine importierte Modul des fachspezifischen Schlüsselqualifikationsbereichs mit den jeweiligen fachfremden Prüfungen). Im Hauptfach mit 85 ECTS-Leistungspunkten haben die Studierenden neun facheigene Modulprüfungen (ggf. zuzüglich der Bachelor-Thesis) und im Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie mit 60 ECTS-Leistungspunkten sieben facheigene Modulprüfungen in sechs Fachsemestern zu erbringen.

    Für den Fall des Nichtbestehens von Prüfungen regelt die Allgemeine Studien- und Prüfungsordnung (ASPO), dass Modulprüfungen des Pflichtbereichs im folgenden Semester zur Wiederholung angeboten werden müssen. Das semesterweise Angebot zum Erbringen bzw. Wiederholen von Prüfungsleistungen trifft für alle Module des Pflichtbereichs der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie zu. Damit und dadurch, dass Studierende im Falle des Nichtbestehens von Modulen jeweils nicht das vollständige Modul mit allen Leistungen, sondern nur die nicht bestandene Teilleistung, also die betreffende Studien- bzw. Prüfungsvorleistung oder die eigentliche Modulprüfung, wiederholen müssen, wird im übrigen die Studierbarkeit innerhalb der Regelstudienzeit befördert.

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    Kontakt

    Lehrstuhl für vor- und frühgeschichtliche Archäologie
    Residenzplatz 2, Tor A
    97070 Würzburg

    Tel.: +49 931 31-82801
    E-Mail

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